Der Landrat war da!
Jedes Jahr im Sommer haben Bürger und Bürgerinnen aus dem Rhein-Kreis Neuss die Gelegenheit, unseren Landrat Hans-Jürgen Petrauschke auf seiner Radtour zu begleiten. Dabei wählt er stets drei Stationen aus, bei denen er Halt macht. Wir haben uns sehr gefreut, dass die Wahl in diesem Jahr - dem letzten Jahr, in dem er im Amt ist und gleichzeitig unserem Jubiläumsjahr - auf unser Tierheim gefallen ist! Der CDU-Politiker ist seit 2009 Landrat und wird im Herbst nicht erneut kandidieren.
Empfangskomitee
Am Tierheim nahm ihn unser Vorstandsteam in Empfang; für diesen Anlass hatten wir drei Stände konzipiert und aufgebaut. Am ersten Stand informierte Sarah Pasternak mit Plakaten aus der Kinder- und Jugendarbeit über ihre Arbeit als Tierschutzlehrerin unseres Vereins.
Am zweiten Stand zeigte unsere Katzenschutzbeauftragte Marianne Seligmann an konkreten Beispielen, was der Tierschutzverein insbesondere im Bereich Katzenkastration leistet. Wir haben für die Katzenschutzverordnung im Rhein-Kreis Neuss gekämpft und sind stolz darauf, dass wir erfolgreich waren!
Am dritten Stand demonstrierte Sabrina Schulze-Maaßen, wie die Arbeit eines Tierpflegers aussieht. Sie hatte zehn Fragen vorbereitet, in denen es u.a. darum ging, warum heutzutage kaum noch jemand diesen Beruf erlernen möchte. Uns ist wichtig, dass unser Tierschutzverein zu den wenigen in Nordrhein-Westfalen gehört, die 15 bis 20 Prozent mehr zahlen als üblich.
Ein erfolgreicher Tag
Am Ende des Tages zeigte sich Benjamin Pasternak zufrieden über den Besuch: „Es freut mich sehr, dass Herr Petrauschke uns ausgewählt hat. Wir haben in der Vergangenheit nicht viel zusammengearbeitet, aber diese Zusammenarbeit war stets positiv. Ich hoffe, dass solche Termine und Aktionen unter einem neuen Landrat fortgesetzt werden!“
Auch Hans-Jürgen Petrauschke fand lobende Worte über unser Tierheim: „Der Tierschutzverein für den Rhein-Kreis Neuss kümmert sich seit 50 Jahren um Tiere in Not. Die Pflegerinnen und Pfleger geben Hunden, Katzen und Kleintieren ein neues Zuhause und bringen ihnen das entgegen, was die Tiere entbehren mussten – nämlich einen würdigen, respektvollen und artgemäßen Umgang. Ihre Arbeit haben wir heute vor Ort miterleben dürfen und unterstützen sie nach Kräften.“