Eine Woche voller Abenteuer
Als unsere Kids am Sonntag nach sechs Tagen Zeltlager nach Hause fuhren, hatten sie so viel erlebt, dass es wohl für die ganzen Ferien reicht. „Es ist rundum super gelaufen“, freut sich Benjamin Pasternak. Die Sonne lachte durchweg vom Himmel – außer am Abend des 12. August, da schauten alle gemeinsam die Sonnenfinsternis. „Wir hatten für alle Brillen besorgt und Fotofilter eingerichtet. Vom Alshof hatten wir eine perfekte Sicht. Wer wollte, konnte sich nach oben auf die Treckerschaufel setzen.“ Im Anschluss daran konnte man bei den Perseiden noch Sternschnuppen zählen.
Insgesamt hatte das Programm natürlich den Schwerpunkt „Tierschutz“. Dazu gab es gleich drei Workshops: Zwei Wolfsberater vom BUND hatten einen tschechoslowakischen Wolfshund dabei. Dieser darf zwar in der Generation F5 offiziell als Haushund bezeichnet werden, das Ziel war jedoch zu zeigen, warum das Tier genau dafür nicht geeignet ist. Außerdem lernten die Kinder, welche Insekten am Gilbach & Co. leben und wie diese die Welt sehen. Mit dem NABU Meerbusch konnten sie die Fledermausarten identifizieren, die auf dem Alshof leben.
Im Einsatz für die Tiere
Aus heiterem Himmel gab es auch noch einige „echte“ Tierschutz-Einsätze. Merri, eins von vier Alshof-Pferden, lag eines Morgens mit einer schweren Kolik in ihrer Box. Erst am Abend konnte vorsichtig Entwarnung gegeben werden – zu diesem Zeitpunkt hatte Lea, unsere Projektleitung von „Die Kinder vom Alshof“ und zuständig für die Pferde vor Ort, schon einige Stunden Bewegung mit Merri hinter sich. Am Donnerstag zogen dann Schafe, Ziegen und Gänse aus dem Tierheim Düren aufgrund des Brandes und der Rauchentwicklung im Hürtgenwald vorübergehend zu uns. „Die Kids haben überall mit angepackt“, erzählt Benjamin Pasternak. „Wir haben Aufgaben verteilt und jeder hat selbstverständlich etwas übernommen.“ Sie bauten z. B. eine Kletterburg für die Ziegen und stellten den Bauzaun um deren Gelände auf.
Natürlich kamen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz. Der Alshof-Pass wurde eingeführt und es gab eine Fahrschule mit Traktor. Mit dem Gator konnte außerdem ein Hütchen-Parcours absolviert werden – je nachdem, welche Stufe man erlangt hatte, gab es ein weiteres Kreuzchen im Pass. Zur Abkühlung waren ein Pool und eine Wasserrutsche auf dem Gelände – und es gab es eine stilechte Schlammschlacht mit Gilbach-Matsch.
Die sechs Tage vergingen wie im Flug – wir freuen uns auf das nächste Mal!







