Training für den Camping-Urlaub

Gemeinsamer Krimi-Spaziergang

Praktisch jeder, der schon mal Zelten war, weiß: Je mehr und länger es regnet, desto schwieriger wird es, noch irgendetwas trocken zu halten – erst recht, wenn Hunde dabei sind und diese auch noch im Zelt schlafen. Insofern war unser Schnauzencamp am Wochenende eine prima Übung. Aber wir haben uns die Laune nicht verderben lassen und gemeinsam mit unseren Teilnehmern und insgesamt 10 Hunden aller Rassen zwei rundum gelungene Tage erlebt.

Platz zu gewinnen

Einen Platz hatten wir im Vorfeld verlost, die Gewinnerin freute sich riesig mit ihrem Hund teilnehmen zu können. Offizieller Start war am Samstagmittag; eine Teilnehmerin reiste aufgrund der Entfernung (aus Wolfsburg) bereits am Freitag-Abend an. In mehreren Übungseinheiten mit Hundetrainern lernten die Hunde an ihrer Impulskontrolle und Frustrationstoleranz zu arbeiten.

Außerdem tobten sie sich bei einem Krimi-Spaziergang aus, während ihre Besitzer einen kniffligen Fall lösten, und freuten sich über Geschicklichkeits-Aufgaben. „Es war eine tolle Stimmung, wir hatten viel Spaß“, berichtet Benjamin Pasternak. „Und ganz nebenbei konnte jeder Alltagssituationen trainieren. Wie verhält sich mein Hund in fremder Umgebung, bei fremden Hunden und Menschen? Wohin mit ihm, wenn ich mir einen Kaffee hole? Hält er sich beim gemeinsamen Frühstück zurück?“ Das Ziel war, dass die Hunde mit ihren Besitzern diese Situationen managten und ruhig blieben. Das war natürlich umso erfolgreicher, je mehr Auslauf die Hunde im Gelände rund um den Alshof hatten. Das Feedback: Alle Teilnehmer möchten beim nächsten Mal wieder dabei sein.

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